La Gomera — Übersicht

Über La Gomera

La Gomera ist die zweitkleinste der Hauptinseln mit 369 km² und etwa 22.000 Einwohnern. Die Hauptstadt ist San Sebastián de La Gomera. Die gesamte Insel wurde 2012 zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt.

Die Insel wird vom Nationalpark Garajonay dominiert, UNESCO-Welterbe seit 1986, der etwa 40 km² (ca. 11% der Inselfläche) umfasst. Der Park schützt eines der am besten erhaltenen Beispiele für Laurisilva (Lorbeerwald), einen subtropischen Waldtyp, der im Tertiär weite Teile Europas bedeckte. Der Wald ist typischerweise in Passatwind-Nebel gehüllt.

Der höchste Punkt ist der Alto de Garajonay mit 1.487 Metern. Die Geografie ist durch tiefe Schluchten (Barrancos) geprägt, die vom zentralen Hochland zur Küste ausstrahlen. La Gomera ist berühmt für El Silbo, eine einzigartige Pfeifsprache, die 2009 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde und in allen Schulen unterrichtet wird.

Die Insel hat keinen internationalen Flughafen. Der Zugang erfolgt hauptsächlich per Fähre von Teneriffa (Los Cristianos) nach San Sebastián (50 Min). Ein kleiner Inlandsflughafen (GMZ) liegt nahe Playa Santiago.

La Gomera
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